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Die ständigen Herausforderungen unserer Kunden an die Produktions- und Arbeitssicherheit Ihrer Induktionsanlagen führt zu einer ständigen Weiterentwicklung und Standardisierung von Prüfverfahren. Nachfolgend aufgeführte Untersuchungsverfahren werden durch die Foundry Service GmbH als Standard oder optional durchgeführt:

Materialgefügeuntersuchung

Jede instand zu setzende Spule wird durch ein unabhängiges Institut einer Materialgefügeuntersuchung des Kupferprofils unterzogen. Dies gilt selbstverständlich auch für neu eingesetzte Kupferprofile, denn auch hier muss sichergestellt sein, dass nur einwandfreies Kupferprofil verwendet wird.
Die Ergebnisse der Untersuchung sind weit mehr als eine Bestandsaufnahme: Denn durch die fundierte Analyse können Rückschlüsse auf die Ursachen für die Abnutzung der Spule gezogen werden. Mit diesem Wissen, gepaart mit der langjährigen Erfahrung des Operators, kann im Anschluss eine Aussage über bisherige mangelhafte Instandsetzungen oder Materialschädigungen am Kupferprofil gemacht werden.

Endoskopieuntersuchung

Um sich einen Eindruck über den Kühlkanal und dessen Löt- bzw. Schweißtellen zu verschaffen, können sämtliche Kupferhohlprofile mit einem Endoskop auf Querschnittsveränderungen und Ablagerungen oder Risse im Profilinneren untersucht werden.
Die Dokumentation der endoskopischen Kühlkanaluntersuchung erfolgt per Videoaufzeichnung und ist an jeder Stelle der Untersuchung auch für den Kunden nachvollzieh- und einsehbar.

Röntgen

Die Durchstrahlungsprüfung von Schweißnähten wird mit Hilfe von Röntgenfilmen und einer Strahlenröhre von einem externen, äußerst zuverlässigen Dienstleister speziell bei Vakuum-Spulen durchgeführt. Die auf die Schweißnaht aufgelegten Filme werden mit Röntgenstrahlen beschossen und ermöglichen so eine aussagekräftige Beurteilung der Schweißnahtgüte und des Innenbefunds der Schweißnaht. Durch die Röntgentechnik lassen sich insbesondere Poren und Risse in der Schweißnaht aufspüren. Der ermittelte Durchstrahlungsbefund wird anhand eines Prüfberichts dokumentiert.

Heissdruckprobe

Unter betriebsnahen Bedingungen werden Heißdruckproben an allen metallisch rein freigestellten Tiegelofenspulen durchgeführt. So können mögliche Haarrisse lokalisiert werden, die im kalten Abdrückvorgang nicht festgestellt werden können.
Der Prüfvorgang wird mit ca. 80°C Wassertemperatur bei einem Druck von 15 bis 20 bar über zwölf Stunden durchgeführt und dokumentiert.

Helium-Leckraten-Test

Nach der Instandsetzung werden alle Induktionsspulen einem Vakuum-Leckratentest unterzogen. Bei diesem Prüfschritt werden sowohl kleinste Undichtigkeiten als auch Haarrisse unter Helium lokalisiert, die möglicher Weise so im Verfahren der Heißdruckprobe nicht auftraten.

Die durch dieses Verfahren lokalisierten Stellen werden zusätzlich noch einer Materialgefügeuntersuchung unterzogen, um sicherzustellen, dass es sich hier lediglich um eine lokale poröse Stelle im Material handelt.

Hochspannungsprüfung

Bei der Endkontrolle der Induktionsspule wird die Durchschlagsfestigkeit der Isolation mit einem Hochspannungsmessgerät nachgewiesen. Das Prüfspektrum wird gemäß der Herstellerspezifikation bis zu 6.000 Volt durchgeführt und protokolliert.

Endkontrolle

Nach Beendigung aller Instandsetzungs- und Prüfarbeiten wird abschließend die Tiegelofenspule kontrolliert. Gemäß unseres Abnahmeprotokolls werden alle relevanten Daten, wie die Maßhaltigkeit, die Isolationsausführung, die Vortrocknung des Spulenglattstrichs und der Auslieferungszustand erfasst und protokolliert. Da wir von unserer Qualität überzeugt sind, haben Sie auf alle von uns durchgeführten Arbeiten eine Gewährleistung von 12 Monaten.

Wussten Sie, ...