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Ultraschalltechnik

Die Ultraschalltechnik ermöglicht eine effektive und zugleich wirtschaftliche zerstörungsfreie Schweißnahtprüfung und führt auch bei Wanddicken über 15 mm zu sehr guten Prüfergebnissen.
Hiermit lassen sich insbesondere Schweißnaht-Bindefehler zwischen dem Schweißgut und dem Grundwerkstoff deutlich erkennen und lokalisieren, da diese flächenmäßig erfasst werden. Die gemäß AD 2000-Merkblatt durch-geführte Ultraschallprüfung wird stets durch einen Prüfbericht dokumentiert.


Röntgentechnik

Die Durchstrahlungsprüfung von Schweißnähten wird mit Hilfe von Röntgenfilmen und einer Strahlenröhre durchgeführt. Die auf die Schweißnaht aufgelegten Filme werden mit Röntgenstrahlen beschossen und ermöglichen so eine aussagekräftige Beurteilung der Schweisnahtgüte und des Innenbefunds der Schweißnaht bis zu einer Dicke von 15 mm.
Durch die Röntgentechnik lassen sich insbesondere Poren in der Schweißnaht aufspüren. Der ermittelte Durchstrahlungsbefund wird anhand eines Prüfberichts dokumentiert.

Pulver-Schweißverfahren

Das Pulverschweißen stellt ein Verfahren mit hoher Schweißicherheit und aus-gezeichneter Schweißgüte dar. Dabei wird gewährleistet, dass nur eine geringe Wärme in den Grundwerkstoff gebracht wird, wodurch die mechanischen Eigenschaften des Grundwerkstoffs dauerhaft erhalten bleiben. Das Pulver-Schweißverfahren zeichnet sich durch eine optisch gleichmäßige und deutlich fehlerfreiere Schweißnaht aus, als die üblicherweise eingesetzten manuellen Schweißverfahren.

Drehmomentprüfstand für Getriebe

Der Drehmoment-Prüfstand dient zur Überprüfung aller neuen oder instand gesetzten Exzenter- und Planetenölbadgetriebe hinsichtlich des Nennmoments und des Maximalmoments im Abtriebsbereich. Darüberhinaus kann die so wichtige Bremsleistung in Form der Selbsthemmung überprüft werden.


Wir arbeiten nach...

DIN EN 1247
Was bedeutet die DIN EN 1247 für Herstellung/Betrieb?

Wesentliche Änderungen sowie Ergänzungen finden sich in den zahlreichen Tabellen, die signifikante Gefährdungen, Gefährdungssituationen, Sicherheitsforderungen und/oder -masnahmen zu den einzelnen Maschinen auflisten. Für Pfannen ergeben sich folgende neue Forderungen:

  • Die korrekte Schwerpunktlage einer Pfanne ist für die Sicherheit des Bedienpersonals und die Bedienbarkeit beim Kippen ganz elementar. Aus diesen Gründen müssen Stahlgiesspfannen mit Hilfshubkippantrieb so ausgeführt sein, dass der Schwerpunkt der Pfanne in jeder Betriebsphase - entleert oder befüllt - stets unterhalb der Tragzapfenachse liegen muss. Eine nachträgliche Veränderung der Pfanne durch Erhöhung des Kessels oder durch dünnwandigere Feuerfestauskleidungen verändert die Schwerpunktlage masgeblich und ist deshalb nicht zulässig. Für hand-, druckluft- und elektrogetriebene Pfannen gilt, dass die Schwerpunktlage konstruktiv so ausgelegt werden muss, dass das vorhandene Bremsmoment des Antriebs in jeder Betriebsphase nicht überlastet wird.
  • Der überwiegende Teil der Pfannen ist mit Getrieben ausgestattet. Mit Hilfe eines Handrads, Druckluft- oder Elektromotors wird der Kessel durch die Untersetzung des Getriebes gekippt. Aus Sicherheitsgründen müssen die Getriebe mit einer Bremsfeder ausgerüstet sein, die die Bedingung einer dynamische Selbsthemmung gewährleistet. Dies ist erfüllt, wenn der Antrieb sofort oder nach kurzer Zeit stehen bleibt, auch wenn an der Abtriebsseite noch ein Drehmoment wirkt. Für Pfannen mit Getriebe wird nun in der DIN EN 1247 eine regelmäsige Überprüfung des Abtriebs- und Bremsmoments gefordert, um die dynamische Selbsthemmung sicherzustellen.
Übliche bisherige Praxis war, das Gehänge bei entleerter Pfanne langsam herunter zu lassen. Hielt sich das Gehänge im schrägstehenden Zustand wurde das Bremsmoment für in Ordnung befunden, bewegte sich das Gehänge von alleine weiter bis zum Bodenkontakt, musste es ausgetauscht werden. Hierbei ging man irrtümlicherweise davon aus, dass das schrägstehenden Gehänge ein ähnliches Bremsmoment erfordert, wie eine befüllten Pfanne während des Betriebs. Zukünftig muss das Getriebe mindestens alle 2 Jahre demontiert, Abtriebs- sowie Bremsmoment auf einem Prüfstand gemessen und die resultierenden Daten dokumentiert werden.

  • Eine besondere Gefahrensituation ergibt sich durch das Herunterfallen einer angehobenen Pfanne. Dies kann insbesondere durch Verschleis, Bruch und Ausreisen von Bauteilen verursacht werden. Um dies zu vermeiden, muss jeder Hersteller einen statischen Festigkeitsnachweis erbringen, in dem mit einem Sicherheitsbeiwert von 2 gerechnet werden muss.
Technische Dokumentation (PDF)
DGUV, Information 209 - 018
Die DGVU, Information 209 - 018 (vormals „BGI“, für „berufsgenossenschaftliche Informationen“) umfassen Empfehlungen und Ratschläge hinsichtlich der Umsetzung staatlicher und berufsgenossenschaftlicher Vorgaben und Vorschriften.
Die DGVU ist eine Informationsschrift der MMBG über die Prüfanforderungen hinsichtlich des Prüfumfangs und der Häufigkeit von Giess-, Transport- und Schlackenpfannen. Durch diese Informationsschrift sollen Missverständnisse hinsichtlich der Prüfanforderungen von Pfannen reduziert und auf diese Weise gleichsam Unfälle und Schadensfälle vermieden werden. Unsere enge Zusammenarbeit mit der MMBG ermöglicht es uns, Ihnen gerne auch persönlich Informationen über die DGVU zu geben – bitte kontaktieren Sie uns zu diesem Thema telefonisch oder oder per Email.
DGUV, Regel 100 - 500
Die DGUV (vormals „BGR“, für „berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“) umfasst den aktuellen Stand des Arbeitsschutzes und sind ein Leitfaden zur Umsetzung von Unfallverhütungsvorschriften am Arbeitsplatz und wird von den berufsgenossenschaftlichen Fachausschüssen herausgegeben. Die DGUV, Regel 100 - 500 regelt das „Betreiben von Arbeitsmitteln“. Hierbei sind insbesondere vor allem die Kapitel 2.21 und 2.8 für unsere Branche von Interesse, die zum einen „Das Betreiben von Lautaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb“ und „Das Betrieben von Giessereien“ thematisieren. Früher waren diese Themenbereiche unter der Bezeichnung BGR C 17 und C 19 (heute Vorschrift 33 und 34) zu finden. Durch unsere enge Zusammenarbeit mit der MMBG stehen wir Ihnen mit Informationen zur DGUV, Regel 100 - 500 gerne persönlich zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns zu diesem Thema telefonisch oder per Email.

Wir sind zertifiziert durch...

ISO 9001:2015

Bereits im Sommer 2010 wurde die Foundry Service GmbH nach dem neusten Stand des Qualitätsmanagement-Systems des TÜV Nord zertifiziert. Fortan darf sie sich als Träger der Zertifizierung gemäs DIN EN ISO 9001:2015 bezeichnen.

Doch wieso arbeitet man bei der Foundry Service GmbH nach strikten Reglementierungen im Dienstleistungs- und Produktionsbereich?

Das wesentliche Ziel liegt darin, die Arbeitsabläufe und Schnittstellen im Unternehmen gezielt so zu steuern, dass die Arbeitseffektivität und -qualität erhöht werden. Klar definierte Arbeitsabläufe führen nicht nur zur rechtzeitigen Fehlererkennung und -minimierung im Produktionsprozess, sondern in der Konsequenz auch dazu, die Produktqualität und -sicherheit zu steigern. Folglich werden sowohl die Produktionszeiten als auch die administrativen Bearbeitungszeiten reduziert.
Darüber hinaus ermöglichen der intensive Einbezug aller Mitarbeiter und zur Verfügung stehende Weiterbildungs- und Schulungsprogramme, produkt- und dienstleistungsbezogene Verbesserungspotentiale aufzudecken und Optimierungsmasnahmen zu entwickeln.

Kürzer und einfacher hätte die Antwort lauten können:
Weil wir die gute Qualität und Leistung der Foundry Service GmbH weiterhin steigern und Sie als Kunden in noch kürzerer Zeit zufrieden stellen wollen, lassen wir uns stets nach dem neusten Stand des ISO-Management-Systems zertifizieren.

Herstellerqualifikationsnachweis
Bei Unternehmen die Stahlbauten und andere Bauprodukte in den Verkehr bringen, ist ein Qualifikationsnachweis, der die Eignung zum Schweisen von Stahlbauten bescheinigt, erforderlich. Diese Regelung gilt sowohl im internationalen, als auch im nationalen Verkehr. Die Eignungsbescheinigung, der sog. Qualifikationsnachweis wird schlieslich von einer bauordnungsrechtlich anerkannten Prüfstelle nach Überprüfung des Fachpersonals und der Gerätschaften verliehen. Die Foundry Service GmbH wurde am 06.06.2006 die Eignung zum Schweisen gemäs DIN 18800-7 Punkt 13.1 – 13.3 und der Maschinenrichtlinie 98/37/EG zugesprochen.

Herstellerqualifikationsnachweis als PDF